D a s a n t i k e M e s s e n e

Die Stadt

Α ρ χ α ί α Μ ε σ σ η ν η

Messene war in der Antike eine bedeutende Stadt im Südwesten der Halbinsel Peloponnes.
Durch ihre strategisch gute Lage zwischen den Bergen Ithome und Eua, bildete sie im Altertum die Hauptstadt Messeniens.

 

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Ihre Entstehungsgeschichte ist von dem langen Konflikt zwischen Athen und Sparta geprägt.

Errichtet wurde sie 369 v. Chr. von dem thebanischen Feldherren Epaminondas.

Dieser wollte im von Spartanern besetzten Boiotien für demokratische Bedingungen sorgen und durch den sogenannten „Allgemeinen griechischen Frieden“ die rivalisierenden griechischen Bündnisse- und Herrschaftssysteme vereinen.

Spartas Sieg in den peloponnesischen Kriegen über Athen hatte für Griechenland verheerende Folgen. Mit eiserner Faust verbreiteten die Spartaner ihre Herrschaft über weite Teile des antiken Griechenlands.

Als 379 v. Chr. in der boiotischen Hauptstadt Theben thebanische Demokraten die spartanische Besatzung überwältigten, war dies der Beginn einer Revolution.


Die beeindruckende Stadmauer

d i e M e t r o p o l e d e r M e s s e n i e r

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Um nun gegen Sparta weiterhin gewappnet zu sein und der spartanischen Vormachtstellung ein Ende zubereiten, schlossen sich die Thebaner mit Athen und anderen zum „Zweiten Attischen Seebund“ zusammen. Dabei nahm der thebanische Staatsmann Epaminondas eine führende Rolle ein und gewann Einfluss über große Gebiete Griechenlands. 

"Der Wille ist der heimliche Lenker in der Stille."

– Vasili

Ein vergessene Idee

D i e A u s g r a b u n g s s t ä t t e

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Nach mehreren anschließenden Verhandlungen über den „Allgemein griechischen Frieden“ wuchsen die  Ansprüche der Thebaner ab 371 v. Chr. signifikant. An ihren hegemonialen Bestrebungen festhaltend verwehrten die Spartaner dem thebanischen Abgesandten Epaminondas, im Namen ganz Boiotiens den Abkommen zuzustimmen, welcher daraufhin den zuvor besprochenen Frieden ablehnte. Unter seiner Führung besiegten die Thebaner in der darauf folgenden Schlacht bei Leuktra die Spartaner und beenden deren Vormachtstellung. 

Entwickllung

D i e R ü c k k e h r n a c h M e s s e n e

Nach seinem Triumph rief Epaminondas die Messenier aus dem Exil zurück, welche vor der spartanischen Herrschaft geflohen waren und errichtete mit ihrer Hilfe 369 v. Chr. Messene als Hauptstadt des neuen Staates Messenien.

Von diesem Zeitpunkt an entwickelt sich eine messenische Identität und ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Somit symbolisiert diese Stadt nicht nur die Autonomie der Messener, sondern auch das Ende einer dreieinhalb Jahrhunderte andauernden Periode von Kriegen.